Eine tiefgreifende kulinarische und ökologische Revolution bereitet sich rasant auf die großflächige Markteinführung vor: sogenanntes "In-Vitro-Fleisch", auch bekannt als kultiviertes Laborfleisch, wird auf Zellebene gezüchtet, ohne dafür jemals ein echtes Tier töten zu müssen. Forscher versprechen Konsumenten exakt den gleichen, gewohnten Geschmack und eine absolut identische Textur bei deutlich besseren moralischen Bedingungen.

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Riesiges Einsparpotenzial

Die vielschichtigen positiven Umweltauswirkungen wären theoretisch absolut gigantisch. Da die konventionelle massenhafte Fleischproduktion als einer der Haupttreiber für immense Methan-Emissionen, starke Bodenerosion und dramatische Regenwaldabholzung zum Anbau reiner Futtermittel gilt, könnte der erfolgreiche Wandel hin zum sauberen Laborfleisch den ökologischen CO2-Fußabdruck unserer Zivilisation äußerst radikal verkleinern.

Der Preis muss stark fallen

Derzeitige Haupthürde für die massenkompatible Verbreitung sind jedoch weiterhin die immensen Produktionskosten zur Gewährleistung hygienischer Wachstumsumgebungen, die das Endprodukt im lokalen Supermarkt aktuell noch zu einem sehr exklusiven, elitären Luxusgut machen. Sollten sich die zugrundeliegenden Produktionsverfahren jedoch wirtschaftlich wie erhofft weiter stark skalieren lassen, könnte dieser Paradigmenwechsel tatsächlich das weitreichende Ende der industriell geprägten Massentierhaltung einleiten.